Älter als Schach
Archäologen fanden Alquerque-Bretter in die Steine des Tempels von Kurna in Ägypten geritzt, datiert auf ca. 1400 v. Chr. Maurische Karawanen brachten das Spiel durch Nordafrika auf die Iberische Halbinsel, wo König Alfons X. es 1283 in seinem Libro de los Juegos beschrieb.
Als französische Spieler die Regel des obligatorischen Schlagzugs hinzufügten, entwickelte sich Alquerque zu dem, was wir heute Dame nennen. Doch das Original — mit seinen diagonalen und orthogonalen Linien, seinen blitzschnellen Kettensprüngen, seiner 5×5-Intimität — hat eine eigene Seele.
Bretter in die Dächer ägyptischer Tempel geritzt.
Arabische Gelehrte nennen es al-qirq und verbreiten es im Mittelmeerraum.
Alfons X. von Kastilien verewigt die Regeln im Libro de los Juegos.
Entwickelt sich an französischen Höfen zum modernen Damespiel.
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